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Keine Panik! Ein paar Jährchen werden wir sicher noch schaffen. Ganz so
schnell wird Herr Bezos und „das Internet“ uns nicht niederstrecken.
Aber viele kleine Fachhändler verlieren bereits jetzt den ungleichen Kampf
mit „dem Internet“: Porzellan-Läden, Schmuck- und Uhrgeschäfte,
Haushaltswarengeschäfte müssen schließen und sogar ganz Große,
wie Toys R Us in Amerika geraten ins Strudeln.

Einige Geschäftsaufgaben sind sicherlich altersbedingt, andere selbst
verursacht. Was aber die immer stärker werdende Bequemlichkeit des
Online-Shoppings für Auswirkungen hat, zeigt sich bereits jetzt in der
Verödung der Innenstädte. Bis man feststellt: „Oh, war hier nicht mal ein Geschäft?“
Dann fehlt auf einmal was. Was doch gar nicht so schlecht war. Und vor ein
paar Jahren noch der günstigste Anbieter vor Ort. Man wurde gut beraten,
hatte einen Ansprechpartner und kannte ihn schon seit Jahren.

Nostalgie? Vielleicht. Unsere Barbie auf dem Bild ist darüber auch etwas
kopflos. Ein Opfer der modernen Zeit. Können wir vielleicht noch bei Ebay
verkaufen :)


„Das habe ich im Internet bestellt“ – was für ein Unsinn!

Achtung Meinung!

Tagtäglich stößt man auf den Satz: „Das habe ich im Internet bestellt“. oder „Das habe ich im Internet aber billiger gesehen“.

Sätze wie diese haben sich in unserem Sprachgebrauch festgesetzt, obwohl sie gar keinen Sinn machen! Man kauft nichts im Internet, das Internet bietet auch nichts an. Man kauft bei z.B. Mustermax in Wupperstadt oder findet einen Artikel billiger bei z.B. Fa. Schneemann in Billighausen.

Es wäre schön, wenn „Das Internet“ nicht mehr nur als EINE EINZIGE ANOMYME SHOPPING-Adresse verstanden wird, sondern in Erinnerung bleibt, dass Menschen und Geschäfte Angebote und Informationen einstellen, so wie wir zum Beispiel.

Also bitte in Zukunft: „Das habe ich bei Mustermax in Wupperstadt bestellt, oder bei Gongoll in Dormagen :)